Der Passo Rolle in den Trentiner Dolomiten nimmt einen besonderen Platz in der Geschichte des Giro d’Italia ein: als erster Dolomitenpass, der jemals 1937 in die Streckenführung des Rennens aufgenommen wurde, bleibt er ein unumgänglicher Anstieg für alle, die die Region besuchen.
Das Profil ab Predazzo
Von Predazzo aus sind etwa 20,6 km bei 975 Höhenmetern zu bewältigen, im Schnitt moderate 4,7 % auf einer Straße, die keine extremen Passagen aufweist. Der Anstieg durchquert zunächst den Wald von Paneveggio, bevor er in eine für die Dolomiten typische Hochgebirgslandschaft übergeht, mit den markanten Gipfeln der Pala als Kulisse am Gipfel, auf etwa 1980 m Höhe.
Wie man die Tour angeht
Der gleichmäßige, moderate Steigungsprozentsatz erlaubt es, ohne besonderes Kräftemanagement ein zügiges Tempo über den gesamten Anstieg zu halten, was ihn zu einer guten Option macht, um sich an die großen Dolomitenpässe heranzutasten. Radfahrer, die einen kürzeren und selektiveren Anstieg suchen, können stattdessen die Südseite von San Martino di Castrozza wählen.
Wann hinaufklettern
Von Juni bis September, da auf diesem hochgelegenen Pass zu Saisonbeginn noch spät Schnee liegen bleiben kann. Juli und August bleiben die am stärksten frequentierte Zeit, insbesondere durch Autotouristen, die diese Straße ebenfalls befahren.
Gut zu wissen
Predazzo, am Eingang des Fleimstals gelegen, bietet eine gute Auswahl an Unterkünften, mit praktischem Zugang zu San Martino di Castrozza auf der Südseite, um den Anstieg mit der Entdeckung des Primiero-Tals und des Massivs der Pale di San Martino zu verbinden.