Einer der klassischen Zugänge zum Nationalpark Pyrenäen: Dieser Anstieg beginnt im Talgrund, führt durch den Kurort Cauterets und stellt sich dann einer ganz realen Mauer, bevor er Pont d’Espagne erreicht.
Ein gleichmäßiger Anstieg mit einer brutalen Unterbrechung
Vom Talboden aus sind es 18 km bei 981 Höhenmetern, im Schnitt 5,4 %. Auf halbem Weg greift die Straße die „Mur de Cauterets“ an, fünf Serpentinen, in denen die Steigung kurzzeitig über 14 % steigt, bevor sie zu einem gleichmäßigeren Rhythmus bis zum Parkplatz Puntas auf 1.467 m zurückkehrt.
Ein Tor zum pyrenäischen Hochgebirge
Jenseits der Straße öffnet sich bei Pont d’Espagne eine der meistfotografierten Landschaften des Gebirges, ein Knotenpunkt aus Wasserfällen und Wanderwegen im Herzen des Nationalparks Pyrenäen.
Wie man die Tour angeht
Ein leichtes Trikot hilft, die kurze, intensive Anstrengung am Mur zu bewältigen — die Versuchung, sich wegen der kühleren Luft im Talgrund zu warm anzuziehen, kann sich rächen, sobald die Steigung zubeißt.
Wann hinauffahren
Von Juni bis September: Der obere Talabschnitt liegt bei knapp 1.500 m und bleibt selbst im Sommer kühl, doch in manchen Jahren kann bis Anfang Juni noch Schnee liegen.
Gut zu wissen
Fahrräder müssen am Parkplatz Puntas haltmachen: Im geschützten Kernbereich des Nationalparks rund um Pont d’Espagne selbst ist Radfahren darüber hinaus nicht erlaubt.