Der Alto de los Lagos de Covadonga in den Picos de Europa ist für die Vuelta a España das, was die Alpe d’Huez für die Tour de France ist: das mythischste Bergziel des spanischen Radsports seit seinem ersten Auftritt 1983.
Ein Anstieg zu zwei Gletscherseen
Ab dem Heiligtum von Covadonga steigt die Straße auf 12,6 km um 1000 Höhenmeter an, im Schnitt 7,9 %, was sich im zweiten Teil deutlich verschärft, mit Passagen nahe 17-18 % rund um La Huesera. Die Strecke schlängelt sich durch die Weiden und Kalksteinklippen der Picos de Europa bis zu den Lagos Enol und de la Ercina, zwei in der Höhe gelegenen Gletscherseen.
Wie man die Tour angeht
Eine Kompakt- oder Dreifachkurbel bleibt für die steilsten Abschnitte der zweiten Hälfte empfehlenswert. Die stellenweise enge Straße, auf der frei weidendes Vieh, typisch für die Picos de Europa, unterwegs ist, erfordert ständige Wachsamkeit, auch wenn dank der Sommerbeschränkungen kein dichter Autoverkehr herrscht.
Wann hinaufklettern
Von Juni bis September, da die Straße außerhalb dieses Zeitraums in dieser Höhe schneebedingt gesperrt bleibt. Der Sommer bleibt trotz der Verkehrsbeschränkungen für Autos das beste Zeitfenster für Radfahrer, die von einer nahezu autoverkehrsfreien Straße profitieren.
Gut zu wissen
Cangas de Onís, das historische Eingangstor zu den Picos de Europa, bietet eine gute Auswahl an Unterkünften, mit praktischem Zugang zur asturischen Küste und zum Angliru, weniger als eine Autostunde entfernt, für einen auf die großen Pässe Asturiens ausgerichteten Aufenthalt.
