Das Kloster Kykkos, das reichste und meistverehrte Zyperns, liegt versteckt in den Wäldern des westlichen Troodos-Gebirges. Die Straße von Pédoulas dorthin führt durch Pinienwälder und Bergdörfer, mit der Möglichkeit, bis ins Cedar Valley weiterzufahren, dem Rückzugsort der endemischen Zeder der Insel.
Die Strecke
Von Pédoulas aus steigt und fällt die asphaltierte Straße wellenförmig durch den Troodos-Wald bis zum Kloster Kykkos, über rund 13 km und 450 Höhenmeter. Um die Tour zu verlängern, führt eine Waldpiste ab Kykkos etwa zehn weitere Kilometer bis ins Cedar Valley, was die Gesamtstrecke auf rund 26 km und 620 kumulierte Höhenmeter hin und zurück bringt.
Wie man die Tour angeht
Die Hauptstraße lässt sich problemlos mit einem Rennrad befahren, doch die Piste zum Cedar Valley, auf festgetretener Erde und stellenweise steinig, erfordert ein Gravelbike oder ein Trekkingrad mit breiteren Reifen. Ausreichend Wasser mitnehmen, da Versorgungspunkte nach Pédoulas selten werden.
Wann hinfahren
Von April bis Oktober, da die Piste zum Cedar Valley nach starken Winterregen matschig werden kann. Der Frühling bietet ein besonders angenehmes Licht im Pinien- und Zedernwald.
Gut zu wissen
Das Dorf Pédoulas, bekannt für seine im Frühling blühenden Kirschbäume, beherbergt die Erzengel-Michael-Kirche, eine der zehn zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden bemalten Kirchen des Troodos-Gebirges. Das Kloster Kykkos selbst lohnt einen Besuch zu Fuß wegen seiner goldenen Mosaiken und seines kleinen Museums byzantinischer Kunst.