Fruška Gora, ein bewaldeter Höhenzug, der sich über fast 80 km im Norden Serbiens erstreckt, etwa eine halbe Stunde von Novi Sad entfernt, weist eine der höchsten Dichten an orthodoxen Klöstern des Landes auf — ideales Terrain für eine Radtour, die sowohl sportlich als auch kulturell ist.
Eine hügelige Runde zwischen Wald und Weinbergen
Ab Iriški Venac, dem höchsten Punkt des Höhenzugs, geprägt vom Freiheitsdenkmal zum Gedenken an den Zweiten Weltkrieg, führt die Runde über etwa 33 km bei 480 kumulierten Höhenmetern, auf einer Strecke, die hochwertigen Asphalt mit einigen befestigten Waldwegen verbindet. Der höchste Punkt des Massivs, der Crveni Čot, überschreitet 539 m nicht: Das Profil bleibt daher eher hügelig als gebirgig, mit vielen kurzen Antritten statt langer Anstiege.
Sechzehn Klöster und eine Weinstraße
Fruška Gora beherbergt sechzehn aktive orthodoxe Klöster, von denen mehrere aus dem 15. Jahrhundert stammen, sowie eine renommierte Weinstraße an seiner Südflanke rund um Sremski Karlovci. Die hier vorgeschlagene Runde führt in der Nähe von Novo Hopovo und Staro Hopovo bei Vrdnik vorbei, zwei der am besten erhaltenen Klosteranlagen des Höhenzugs, die außerhalb der Gottesdienste besichtigt werden können.
Unterwegs
Der Höhenzug zählt über 1.000 km markierter Wanderwege und rund 200 km Radrouten, was ihn zu einem der am besten erschlossenen Radreiseziele Serbiens macht. Der motorisierte Verkehr bleibt auf dem größten Teil der Strecke gering, abgesehen von der unmittelbaren Umgebung Novi Sads.
Gut zu wissen
Die ideale Zeit erstreckt sich von April bis Oktober. Sremski Karlovci, am südlichen Ausgang des Höhenzugs, ist ein angenehmer Zwischenstopp, um die lokalen Weine zu entdecken und die Tour mit einem Besuch in Novi Sad, nur wenige Kilometer entfernt, zu verlängern.
