Der Grimselpass, auf 2164 m im Berner Oberland, verbindet die Kantone Bern und Wallis über eine Hochgebirgsstraße entlang von Staudämmen und Stauseen, an den Toren des Rhonegletschers.
Ein Aufstieg zwischen Stauseen und Hochgebirge
Ab Innertkirchen steigt die Straße über etwa 25,6 km bei 1500 Höhenmetern, im Schnitt etwa 5,9 %, der sich in Stufen verschärft, während sich die Landschaft über dem Aaretal erhebt. Die Trasse führt am Stausee des Grimsel entlang, angelegt durch die Staudämme der Kraftwerke Oberhasli, bevor sie einen felsigen, kahlen Pass erreicht, der einen Blick auf die ersten Ausläufer des Rhonegletschers auf der Walliser Seite bietet.
Wie man die Tour angeht
Eine Kompakt- oder Dreifachkurbel bleibt nützlich für die anspruchsvollsten Abschnitte, besonders rund um Guttannen. Das Wetter im Schweizer Hochgebirge kann sich schnell ändern: Warme Kleidung ist für die Abfahrt Richtung Gletsch empfehlenswert, die oft kühler und windiger als die Berner Seite ausfällt.
Wann hinauffahren
Von Juni bis September, da die Straße den Rest des Jahres in dieser Höhe schneebedingt gesperrt bleibt. Juli und August bieten die besten Bedingungen, mit der Möglichkeit, direkt ab Gletsch mit dem Furkapass fortzufahren, für Radfahrer, die eine große Zwei-Pässe-Tour suchen.
Gut zu wissen
Innertkirchen und Meiringen, im Aaretal, bieten eine gute Auswahl an Unterkünften, mit praktischem Zugang nach Interlaken für einen Aufenthalt, der diesen Anstieg mit weiteren Klassikern des Berner Oberlands kombiniert.
