Oberhalb von Martigny führt der Col de la Forclaz steil und gleichmäßig hinauf ins Val de Trient, das traditionelle Schweizer Tor nach Chamonix und zum Mont-Blanc-Massiv.
Ein kurzer, aber anhaltender Anstieg
Von Martigny aus sind es rund 13 km bei über 1.000 Höhenmetern, im Schnitt 7,9 %, mit Passagen bis zu 8,8 %. Der Gipfel liegt auf 1.527 m, mit freiem Blick auf das darunterliegende Rhonetal.
Ein historisches Tor nach Chamonix
Der Col de la Forclaz verbindet Martigny mit Le Châtelard und dem Val de Trient, auf einer der historischen Routen zwischen der Schweiz und dem französischen Haute-Savoie. Diese Auffahrt wurde 2016 sogar bei der Tour de France befahren, was den Ruf dieses anspruchsvollen Alpenanstiegs trotz seiner bescheidenen Länge bestätigt.
Wie man die Tour angeht
Die durchgehend steile Steigung lässt kaum Verschnaufpausen: Besser mit einer Kompaktkurbel und kontrolliertem Tempo von den ersten Hektometern an starten, statt auf eine unregelmäßige Fahrweise zu setzen.
Wann hinauffahren
Von Mai bis Oktober bleibt die Straße einen großen Teil der schönen Jahreszeit befahrbar, ohne die Höhenbeschränkungen der benachbarten großen Alpenpässe.
Gut zu wissen
Der Pass öffnet den Weg nach Le Châtelard und zur französischen Grenze Richtung Chamonix: einen Ausweis mitführen, falls die Tour auf der französischen Seite fortgesetzt werden soll.