Der Flüelapass verbindet Davos mit dem Unterengadin durch ein breites, wildes Tal und bietet einen gleichmäßigen Anstieg fernab des Trubels des Kurorts an seinem Ausgangspunkt.
Ein gleichmäßiger Anstieg auf 2383 Meter
Von Davos aus führt die Straße 12,8 km bei 824 Höhenmetern hinauf, mit einer Durchschnittssteigung von 6,4 %. Das Profil bleibt über die gesamte Strecke erstaunlich gleichmäßig, mit einem etwas steileren letzten Drittel.
Ein unberührtes Bündner Tal
Die Straße führt durch das Flüelatal, breit und eingebettet zwischen ab der Streckenmitte offenen Felshängen, fernab jeder Bebauung. Diese karge, wilde Landschaft steht in starkem Kontrast zum belebten Davos im Tal darunter.
Gut vorbereitet an den Anstieg
Eine Kompakt- oder Dreifachkurbel ermöglicht ein komfortables Angehen dieses gleichmäßig ansteigenden Anstiegs. Eine leichte Windjacke ist für die Abfahrt Richtung Engadin nützlich, da die Straße über 2380 m Höhe erreicht.
Wann hinauffahren
Von Juni bis September, da die Straße in dieser Zeit in der Regel schneefrei ist und der Pass zu den höchsten Graubündens zählt.
Gut zu wissen
Susch, talwärts auf der Ostseite, öffnet über Zernez den Zugang zum Unterengadin und zum Schweizerischen Nationalpark, während Davos die Verbindung zu weiteren Bündner Pässen wie dem Julierpass oder dem Albulapass ermöglicht.
