Das Donauknie (Dunakanyar), zwischen Szentendre und Esztergom, bietet eine der landschaftlich reizvollsten Radtouren Ungarns, entlang eines Flusses, der am Fuß der königlichen Zitadelle von Visegrád abrupt seine Richtung ändert.
Ein Radweg entlang der Donau zwischen Kulturerbe und Hügeln
Von Szentendre aus, einer Künstlerstadt mit ausgeprägtem serbischem Einfluss, folgt der Radweg der Donau in Richtung Visegrád und dann Esztergom und bietet durchgehende Ausblicke auf den Fluss und die umliegenden bewaldeten Hügel. Man rechnet mit etwa 35 km für eine für die Region repräsentative Runde auf einer fast durchgehend flachen Strecke entlang des Flusslaufs.
Wie man die Tour angeht
Für diese insgesamt flache Tour ist keine spezielle Übersetzung erforderlich. Die Ruinen des Königspalasts und die Zitadelle von Visegrád, über einen kurzen Abstecher vom Radweg aus erreichbar, verdienen eine längere Pause, um das Panorama über das Donauknie zu genießen.
Wann hinfahren
Von April bis Oktober, wobei Frühling und Herbst einen moderateren Touristenandrang bieten als der Sommer auf diesem stark besuchten Donauabschnitt. Esztergom, am Ende der Tour, beherbergt die größte Basilika Ungarns, die schon von Weitem vom Radweg aus sichtbar ist.
Gut zu wissen
Szentendre, gut erreichbar mit der Vorortbahn (HÉV) von Budapest aus, bietet einen praktischen autofreien Zugang, mit einer großen Auswahl an Unterkünften für einen Aufenthalt, der Radfahren mit kultureller Entdeckung des Dunakanyar verbindet.