Ein alter Übergang zwischen Gallien und dem römischen Italien, verbindet dieser Grenzpass das Tarentaise-Tal mit dem Aostatal über einen langen, aber für einen Alpenpass relativ milden Anstieg.
Ein langer Anstieg auf 2189 Meter
Von Bourg-Saint-Maurice aus steigt die Straße auf rund 30 km um fast 1380 Höhenmeter, mit einer Durchschnittssteigung von unter 5 %. Die gleichmäßige und moderate Steigung macht diesen Pass trotz seiner Länge auch für Radfahrer mittleren Niveaus zugänglich.
Ein Pass voller Geschichte
Der Gipfel des Passes, der die Grenze zwischen Savoyen und dem italienischen Aostatal markiert, bewahrt die Überreste eines im Mittelalter gegründeten Hospizes und einer römischen Säule, Zeugen einer seit der Antike genutzten Passage zwischen Gallien und Italien.
Den Anstieg richtig angehen
Eine Kompaktkurbel oder Dreifachkurbel ermöglicht ein komfortables Bewältigen der 30 km langen Auffahrt. Zusätzliche Trinkflaschen sind ratsam, da Verpflegungsstellen auf der zweiten Streckenhälfte selten sind.
Wann hinauffahren
Von Juni bis September, da die Straße in dieser Zeit in der Regel frei ist, wobei der Pass auf über 2100 m Höhe liegt.
Gut zu wissen
La Rosière, ein an der Strecke gelegener Ferienort, bietet eine willkommene Pause vor den letzten Kilometern, während die italienische Abfahrt nach La Thuile es ermöglicht, die Tour über die Grenze ins Aostatal hinein fortzusetzen.
