Der Cauberg in Valkenburg im Süden Limburgs verdankt seinen Ruf seiner Rolle als historisches Ziel des Amstel Gold Race – eine topografische Seltenheit in einem fast vollständig flachen Land, die ihn zu einem der berühmtesten kurzen Anstiege im Radsport gemacht hat.
Eine kurze Steigung mit überdimensioniertem Ruf
Ab Valkenburg aan de Geul steigt die Straße über etwa 1,2 km und 70 Höhenmeter an, mit einer Durchschnittssteigung von rund 5,8% und Abschnitten nahe 12%. Bescheiden im Vergleich zu den großen Alpenpässen, verdankt dieser Anstieg seinen Ruf Jahrzehnten Radsportgeschichte: Das Amstel Gold Race legte hier über Jahre sein Ziel an, bevor die Ziellinie 2013 einige Kilometer weiter verlegt wurde, während der Cauberg im Herzen der Strecke blieb.
Wie man die Tour angeht
Für diesen kurzen, für die meisten Radfahrer zugänglichen Anstieg ist keine spezielle Übersetzung nötig. Der Reiz liegt vor allem in seiner Einbindung in das Netz der Anstiege des Limburger Heuvellands: Bemelerberg, Gulperberg und Keutenberg erlauben es, bei derselben Ausfahrt mehrere ähnliche Anstiege aneinanderzureihen.
Wann hinauffahren
Von März bis Oktober, wobei die Straße das ganze Jahr über befahrbar bleibt, winterliche Bedingungen sie jedoch rutschig machen können. Die Durchfahrt des Amstel Gold Race, meist Mitte April, zieht zahlreiche Hobbyradfahrer an, die den Cauberg in den Tagen vor oder nach dem Rennen erklimmen wollen.
Gut zu wissen
Valkenburg aan de Geul, Kur- und Touristenort in Limburg, bietet eine gute Auswahl an Unterkünften, mit praktischem Zugang nach Maastricht und zur belgisch-deutschen Grenze, um bei einem Radurlaub das gesamte Heuvelland zu erkunden.