Der Haut-Jura, im Winter berühmt für sein Langlaufgebiet, verwandelt sich im Sommer in ein großzügiges MTB-Terrain: dichte Tannenwälder, offene Almen und ein Wegenetz, das teilweise von den für die Sommersaison umgewidmeten Langlaufloipen stammt.
Ein Terrain zwischen dichtem Wald und Almen
Ab Les Rousses, einem Ort am gleichnamigen See, führt die Route zunächst in den Wald des Jurassischen Massivs, bevor sie auf die offenen Almen der Haute Chaîne trifft, mit bei klarem Wetter freiem Blick auf den Genfersee und die Alpen — ein deutlicher Kontrast zur dichten Waldbedeckung des ersten Teils.
Eine typische Tagesrunde: etwa 40 km und 750 Höhenmeter zwischen Les Rousses, Prémanon und dem Sektor der Haute Chaîne, auf einem Terrain, das zwischen breiten, rollenden Pisten und technischeren Waldwegen wechselt.
Wie man die Tour angeht
Der Jura ist ein besonderes Kalksteinmassiv: Das Terrain kann auf freiliegenden Felszonen rutschig sein, besonders nach Regen, der in diesem Grenzmassiv häufig ist. Ein vielseitiger Reifen, weder zu glatt noch zu aggressiv, eignet sich gut für die vielfältigen Terrains.
Die MTB-Beschilderung ist auf den offiziellen, die Orte verbindenden Strecken insgesamt gut, aber manche wilderen Waldpfade verdienen eine GPX-Sicherungsspur.
Wann hinfahren
Die nutzbare Saison reicht von Juni bis September, mit einem Optimum im Juli-August für trockene Wege. Der Frühling bleibt wegen der für dieses mittelhohe, aber sehr niederschlagsreiche Massiv typischen späten Schneeschmelze oft zu feucht.
Gut zu wissen
Les Rousses verfügt über MTB-Verleiher (auch elektrisch), die an die Vier-Jahreszeiten-Kundschaft des Ortes gewöhnt sind, sowie eine große Auswahl an Unterkünften aus dem Wintertourismus.

