Inishmore, die größte der Aran-Inseln vor Galway, erkundet man ganz natürlich mit dem Rad: eine karstige Kalklandschaft, durchzogen von Trockensteinmauern, mit dem schwindelerregenden prähistorischen Fort Dún Aonghasa als Höhepunkt.
Eine autofreie Insel, gemacht für das Rad
Ab Kilronan, dem Hauptdorf und Hafen der Insel, schlängeln sich kleine Straßen und steinige Wege zwischen den unzähligen Trockensteinmauern hindurch, die die landwirtschaftlichen Parzellen abgrenzen, Richtung Kilmurvey und weiter zur Stätte von Dún Aonghasa. Für eine für die Insel repräsentative Runde sind etwa 20 km einzuplanen, auf einem bescheidenen, aber durchaus spürbaren Karstrelief.
Wie man die Familientour angeht
Mit sehr wenig Autoverkehr auf der Insel bietet diese Tour eine seltene Sicherheit für das Fahren mit der Familie. Dún Aonghasa, mit dem Rad bis zum Parkplatz und dann zu Fuß über einen kurzen Weg erreichbar, ist eine ausgedehnte Pause wert, um das auf einer über 100 m hohen Klippe über dem Atlantik gelegene Fort zu bewundern.
Wann hinfahren
Von April bis September, da die Fährüberfahrt außerhalb dieser Zeit bei schlechtem Wetter ausfallen kann. Eine Regenjacke bleibt auch im Sommer nützlich, da atlantische Schauer häufig und manchmal plötzlich auftreten.
Gut zu wissen
Kilronan bietet ein begrenztes, aber ausreichendes Angebot an Unterkünften für eine Nacht auf der Insel, mit regelmäßigen Fähren von Rossaveal oder Doolin, um den Besuch mit County Clare und den Cliffs of Moher zu kombinieren.
