Die 1935 eröffnete Großglockner Hochalpenstraße bleibt Österreichs berühmteste Alpenstraße: eine spektakuläre Trasse durch den Nationalpark Hohe Tauern, am Fuß des höchsten Gipfels des Landes, außergewöhnlicherweise trotz ihres Status als Mautstraße für Radfahrer kostenlos.
Eine Hochgebirgsstraße im Herzen der Hohen Tauern
Ab Fusch an der Großglocknerstraße steigt die Straße über etwa 24 km bei 1650 Höhenmetern bis zum Hochtor-Tunnel auf 2504 m, dem Übergang zwischen den Bundesländern Salzburg und Kärnten. Die Trasse, gesäumt von zahlreichen weiten, gleichmäßigen Serpentinen, durchquert Almweiden und dann eine Hochgebirgslandschaft mit mehreren direkten Ausblicken auf den Großglockner und seinen Pasterze-Gletscher.
Wie man die Tour angeht
Eine Kompakt- oder Dreifachkurbel bleibt für diesen langen Anstieg in großer Höhe empfehlenswert. Das Wetter im österreichischen Hochgebirge kann sich selbst im Sommer schnell ändern: Warme Kleidung ist für die Abfahrt unverzichtbar, die nahe dem Hochtor-Tunnel oft kühl und windig ausfällt.
Wann hinauffahren
Von Mai bis Oktober, da die Straße den Rest des Jahres in dieser Höhe schneebedingt gesperrt bleibt. Juli und August bieten die besten Bedingungen, mit der Möglichkeit, die Tour über die Panoramastraße zur Edelweißspitze zu verlängern, dem höchsten mit Auto oder Rad auf asphaltierter Straße erreichbaren Punkt Österreichs.
Gut zu wissen
Fusch an der Großglocknerstraße und Bruck bieten eine für eine Etappe ausreichende Auswahl an Unterkünften, mit praktischem Zugang nach Heiligenblut auf der Kärntner Seite, um den Aufenthalt zu weiteren Klassikern der Region der Hohen Tauern zu verlängern.
