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Alpes-Maritimes, Côte d'Azur, Frankreich

Col de Vence: der klassische Anstieg der Profis über Nizza

Start

Vence

Distanz

9.7 km

Höhenmeter

643 m D+

Dauer

1 bis 2 Stunden

Schwierigkeit

Mittel

Beste Jahreszeit

Ganzjährig, idealerweise von März bis November

Rennrad

Nur eine knappe halbe Stunde von Nizza entfernt, hat der Col de Vence nichts von einem alpinen Giganten, doch seine Regelmäßigkeit und sein mediterranes Klima haben ihn zu einem der beliebtesten Anstiege der an der Côte d’Azur ansässigen Profis gemacht, sowie zu einer wiederkehrenden Station von Paris-Nice.

Das Profil ab Vence

Von Vence aus steigt die Straße über 9,7 km um 643 Höhenmeter an, im Schnitt 6,6 % bei bemerkenswerter Konstanz, mit steileren Passagen um die 9 %, aber ohne echtes Flachstück zum Verschnaufen. Die Straße schlängelt sich durch eine zunehmend karge und offene Landschaft, in der sich zunächst der Baou des Blancs und weiter oben die berühmten Baous de Saint-Jeannet abzeichnen, jene beeindruckenden Kalksteinfelsen, die das Hinterland von Nizza überragen.

Auf den letzten beiden Kilometern verschwindet die Vegetation fast vollständig, und der Blick öffnet sich auf ein weites Panorama: im Süden das Mittelmeer, bei klarer Sicht bis zur Baie des Anges und nach Cannes, und im Norden die ersten Ausläufer der Voralpen in Richtung Coursegoules.

Ein Treffpunkt der Profis

Zahlreiche an der Côte d’Azur ansässige Profis, insbesondere rund um Nizza und Monaco, haben aus ihm ein regelmäßiges Trainingsgelände gemacht, dank seiner idealen Länge und seines gleichmäßigen Profils, das sich gut für eine kontrollierte Schwellenbelastung eignet. Der Pass wurde auch mehrfach von Paris-Nice befahren, wo er gelegentlich als Sprungbrett für Angriffe im Finale hügeliger Etappen im Hinterland von Nizza diente.

So gehst du die Ausfahrt an

Die Regelmäßigkeit der Steigung erlaubt es, ein zügiges Tempo ohne Tempowechsel zu halten, doch die Straße ist in ihrer zweiten Hälfte offen und kaum beschattet: Bei starker Sommerhitze empfiehlt es sich, genügend Wasser mitzunehmen und früh zu starten. Im Winter dagegen macht die Sonnenexposition dieser Seite die Ausfahrt selbst bei kühlem Wetter angenehm.

Wann hinauffahren

Der Col de Vence lässt sich dank des milden Klimas der Côte d’Azur praktisch das ganze Jahr über befahren, wobei sich März bis November besonders empfehlen, um sowohl den gelegentlichen Frost in der Höhe im tiefsten Winter als auch die große Hitze im Juli und August auf einer wenig beschatteten Straße zu vermeiden.

Gut zu wissen

Vence, eine Stadt der Kunst und Geschichte nur wenige Kilometer vom Meer entfernt, bietet eine große Auswahl an Unterkünften und einen einfachen Zugang von Nizza aus, mit der Möglichkeit, die Ausfahrt Richtung Tourrettes-sur-Loup oder Coursegoules zu verlängern, für eine vollständigere Runde im Hinterland.

Anreise nach Vence

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Übernachten rund um Vence

Eine Auswahl gut gelegener Unterkünfte für einen entspannten Start in die Tour.

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Empfohlene Ausrüstung

Häufige Fragen

Warum ist der Col de Vence bei Profis so beliebt?+

Seine Regelmäßigkeit (6,6 % im Schnitt, praktisch ohne Verschnaufpause) und seine ideale Länge für ein Training im Schwellenbereich machen ihn zu einem beliebten Trainingsgelände für die zahlreichen Profis, die an der Côte d'Azur rund um Nizza und Monaco leben. Der Pass wird zudem regelmäßig von Paris-Nice befahren, das häufig durch das Hinterland von Nizza führt.

Ist der Col de Vence im Winter befahrbar?+

Ja, im Großen und Ganzen, dank des mediterranen Klimas der Côte d'Azur, das eine Auffahrt fast das ganze Jahr über erlaubt. Die gut der Sonne ausgesetzte Straße bleibt auch mitten im Winter meist frei, auch wenn bei besonders starken Kälteeinbrüchen in der Höhe vereinzelt Frost oder Schnee nicht ausgeschlossen sind.

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