Hauts-de-France hat nicht den Radsportruf der Alpen- oder Pyrenäenmassive, aber die Region hat eine echte Tradition im Straßen- und Kopfsteinpflaster-Radsport, geerbt von ihrer Nähe zu Belgisch-Flandern. Genug, um einen abwechslungsreichen Aufenthalt zwischen flämischen Hügeln, hügeligem Bocage, historischem Wald und familiärer Küste zu gestalten.
1. Die Monts de Flandre mit dem Rad, ab Cassel
Eine Handvoll isolierter Hügel, die aus der umgebenden Ebene aufragen, keiner über 180 m hoch, aber zahlreich und nah genug beieinander, um eine Runde von 45 km und 550 Höhenmetern zu bieten — ein klassisches Trainingsterrain für die Fahrer aus dem Norden, im Geist der benachbarten flämischen Klassiker.
2. Gravel im Avesnois, der kleinen Schweiz des Nordens
Ein hügeliges Bocage-Land, das mit dem flachen Bild bricht, das man gewöhnlich mit der Region verbindet, auf einer Runde von 55 km und 450 Höhenmetern zwischen Weidewiesen und Dörfern aus blauem Stein. Einige Kopfsteinpflasterabschnitte, aus der regionalen Radsporttradition geerbt, runden das Bild ab.
3. Mountainbiken im Wald von Compiègne
Ein geschichtsträchtiges Waldmassiv — die Lichtung des Waffenstillstands liegt in seinem Herzen —, das auch eines der besten MTB-Terrains im Norden des Pariser Beckens bietet. Rechnen Sie mit etwa 35 km und 400 Höhenmetern auf Wegen, die zwischen breiten Alleen und technischeren Pfaden wechseln.
4. Die Côte d’Opale mit der Familie, ab Le Touquet
Der familiäre Gegenpol dieser Liste: 30 km nahezu flacher Radwege entlang der Küste, zwischen Dünen und feinsandigen Stränden. Eine der zugänglichsten Touren im Katalog, geeignet schon für die Jüngsten.
Den Aufenthalt organisieren
Der Norden (Cassel, Avesnois) bildet einen zusammenhängenden Pol nahe der belgischen Grenze, eventuell zu kombinieren mit einem Abstecher ins belgische Flandern für Radsportbegeisterte. Die Oise (Compiègne) und der Pas-de-Calais (Le Touquet), weiter abgelegen, eignen sich besser für getrennte Etappen.